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  • Benjamin Schäfer

Monday - Funday?

Aktualisiert: 11. Okt 2020

Der Montag mag ja vieles sein, aber doch sicherlich nicht der Lieblingstag der Woche!

So oder so ähnlich waren doch deine Gedanken beim Lesen der Überschrift oder?


Der Montag ist bei vielen sehr negativ behaftet. Denn er gilt als der Tag für den Start in die neue Arbeitswoche. Und wer liebt schon die Arbeitswoche mehr, wie sein heiliges Wochenende? Also bitte mal ehrlich. Auch du liebst doch dein Wochenende, oder? Endlich wieder ausschlafen, erholen, das machen was du willst, ausgehen, feiern und den Kopf frei bekommen von dem Alltagsstress und dem Berufsleben.


Lass uns einen handelsüblichen Montag mal gedanklich durchgehen. Oder fangen wir schon etwas früher an - am Sonntag Abend. Du sitzt gemütlich zu Hause auf der Couch oder bist noch mit Freunden unterwegs, so oder so ähnlich, um dein Wochenende gemütlich ausklingen zu lassen. Und dann kommt dir der Gedanke, der die Stimmung gnadenlos zerstört: "Oh nein, morgen ist Montag. Ich muss wieder arbeiten gehen. Hab überhaupt keine Lust. Jede Woche das gleiche Spiel!

Aber was soll ich machen, die Rechnungen müssen ja irgendwie bezahlt werden. Also geh ich halt dort hin...


Montag Morgen, dein Wecker klingelt und die Snooze Taste ist dein bester Freund. Du schaffst es einfach nicht aus dem Bett. Irgendwie bekommst du den Hintern doch hoch und machst dich auf den Weg zur Arbeit. Schaffst es gerade noch rechtzeitig an der Stechuhr anzukommen, schnappst dir noch einen Kaffee, begrüßt die Arbeitskollegen und los gehts. Dein erstes Tagesziel schon vor Augen: die Mittagspause. Das zweite Tagesziel folgt einige Stunden und etlichen Blicke auf die Uhr später, dein verdienter Feierabend. Total müde, antriebslos und ohne Energie fährst du also nach Hause. Vielleicht noch Duschen und etwas leckeres zum Essen machen, bekochen lassen oder doch lieber was bestellen? Dann auf die Couch, Handy checken und, wahrscheinlich wieder viel zu spät, ins Bett.


Warum sind wir in dem Hamsterrad gefangen und wie finden wir einen Ausweg?


Jetzt stellt dir mal vor wie es wäre, wenn du schon vor deinem Wecker wach wärst. Nicht weil du nicht mehr schlafen kannst, sondern weil du nicht mehr schlafen möchtest. Du bist voller Energie und Tatendrang um endlich wieder zur Arbeit fahren zu dürfen. Dort angekommen, erledigst du deine Aufgaben voller Hingabe und Liebe. Hast Spaß und Freude auf und mit deiner Arbeit. So sehr, dass du sogar den Feierabend vergisst, nur um die Aufgabe noch schnell fertig zu machen.

Denn du machst das was du liebst! Dein Herz brennt für deine Aufgabe, für deinen Beruf!


Diesen Status kann jeder erreichen. Ja wirklich jeder. Wie? Es ist im Grunde ganz einfach. Folgende vier Schritte helfen dir dabei:

  1. Kenne deine Werte

  2. Entwickele dein Wertesystem

  3. Gleich den Leben damit ab

  4. Triff Entscheidungen

1. Kenne deine Werte

Nur wenn du weißt, was dir wirklich wichtig ist, wofür du wirklich brennst. Dann kannst du auch einen Beruf wählen der wirklich zu dir passt! Einen Beruf der dich erfüllt!

Wie du deine Werte herausfinden kannst, siehst du in folgendem Video:


(Schritt in Video zeigen):

Nimm dir Zeit. Alle Ablenkungen ausschalten

Stift + Papier

Alle Werte aufschreiben die dir wichtig sind

alles Streichen worauf du verzichten könntest, wenn du es müsstest



2. Entwickele dein Wertesystem

Anhand deiner Werte kannst du nun dein Wertesystem entwickeln.

Du hast deine 3,5 oder auch Top 7 Werte auf Papier stehen. Sortiere diese nun nach Priorität. Arbeite dich bis zu deinem wichtigsten Wert nach oben vor.

Du kannst entweder einfach alle Werte miteinander abgleichen oder lässt Sie in einer Art "Kampf" gegeneinander antreten. Du stellst einen Wert jedem andern Wert gegenüber. Der für dich wichtigere Wert, gewinnt den Kampf und bekommt einen Punkt.

So gehst du mit jedem Wert vor. Wer am Ende die meisten Punkte hat, ist dein Top Wert!


3. Gleich dein Leben damit ab

Nun kannst du deine Werte und dein Wertesystem mit deinem Leben abgleichen. Vergleiche sie mit deiner Partnerschaft, deinen Freunden und vor allem mit deinem Beruf. Stimmen deine Werte mit denen von deinem Beruf, deinem Arbeitgeber bzw. den Unternehmenswerten überein? Wenn ja, super - Glückwunsch! Du hast einen recht selten Volltreffer gelandet

Falls es nicht übereinstimmt, solltest du dir ernsthafte Gedanken über eine Veränderung machen. Denn wenn du nicht das machst, was du wirklich liebst, dann wird dich das über kurz oder lang nicht glücklich machen. Es wird dich vielleicht sogar krank machen. Also verändere JETZT etwas. Du musst nicht erst krank werden um es zu verstehen und es ist auch nie zu spät um glücklich zu sein!

Also ist es jetzt an der Zeit eine Entscheidung zu treffen. Und somit kommen wir auch direkt zu Punkt 4.


4. Triff Entscheidungen

Du hast den ersten Schritt schon getan - SUPER! Der erste Schritt ist entscheidend um in Handlung zu kommen. Und genau da bist du jetzt. Also schon einen großen Schritt weiter, wie noch vor 5 Minuten!

Aber sei dir auch bewusst, dass selbst wenn du mit deinem Wertesystem nun die beste Entscheidungshilfe hast, die es gibt, wird dir das nicht vollständig die Angst vor der Entscheidung nehmen können! Denn eine Entscheidung zu treffen, bedeutet etwas zu verändern.

Es kann sein, dass du dich zu der Entscheidung hinbewegst und folglich deinen Standpunkt verlässt. Das wiederum bedeutet, dass du Dinge und Menschen hinter dir lassen wirst. Du wirst vielleicht deinen Beruf hinter dir lassen und vielleicht auch Menschen die dir wichtig sind! Und das ist sehr schmerzhaft und schürt eine große Angst in dir. Es ist nicht leicht, seinen Beruf aufzugeben. Auch wenn man vielerorts etwas anderes hört. Ja der Schritt als solcher mag leicht sein. Du gehst zu deinem Chef, legst ihm die Kündigung hin, fertig. Aber was kommt danach? Wie sehen die nächsten beruflichen Schritte aus? Sei dir darüber im Klaren und sehr bewusst.

Hab Vertrauen in dich. Hab Vertrauen in deine Entscheidung. Und vor allem hab Vertrauen in deine Werte! Denn sie kennen die Richtung und zeigen dir immer den Weg.


Deine Werte sind dein Kompass


In unserer Komfortzone fühlen wir uns am wohlsten

Es kann gut sein, dass du dich nicht aus deiner Komfortzone rausbewegen möchtest. Denn in unserer Komfortzone fühlen wir uns am wohlsten. Dort wissen wir, was wir können, was wir zu tun haben und was uns erwartet.

Außerhalb unserer Komfortzone wissen wir nicht was passiert. Wir haben wohlmöglich nicht mehr alles wie gewohnt im Griff.

Es kann anstrengend sein, etwas neues zu lernen, etwas neues zu machen oder eine Überwindung zu meistern. Doch wenn wir es wirklich gemacht haben. Wenn wir wirklich etwas neues geschafft haben, vielleicht sogar eine große Herausforderung gemeistert, dann steigt in uns ein geniales Gefühl von Glück und Stolz auf. Und noch besser: Wir haben unseren Horizont erweitert und auch unsere Komfortzone vergrößert. Wir haben jetzt eine großen Raum, indem wir uns selbstsicher bewegen können und uns verdammt wohl fühlen.



"Der Beruf ist das Rückgrat des Lebens. Seine Entscheidung ist die wichtigste Entscheidung die ein Mensch treffen muss."

(Friedrich Nietzsche)

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